Ein Augenarzt warnt vor Schnee ohne Sonnenbrille und den Folgen für die Augen

20. Februar 2026

Zurzeit strahlt die Wintersonne hell über die schneebedeckten Landschaften Deutschlands. Während die Winterfreuden Skifahren und Snowboarden einladen, warnen Experten eindringlich vor den Gefahren, die mit ungeschütztem Blick auf die schneereichen Flächen verbunden sind. UV-Strahlung kann die Augen erheblich schädigen und zu schmerzhaften Augenverletzungen führen. Besonders betroffen sind die Hornhaut und die Bindehaut, die durch intensive Reflexion des Sonnenlichts durch den Schnee gefährdet sind.

Die medizinischen Begriffe für die oft als harmlos empfundene Schneeblindheit sind aktinische Keratose und Photokeratitis, die beide ernstzunehmende Schädigungen durch eine Überexposition gegenüber UV-Strahlen beschreiben. Diese Verletzungen können schmerzhafte Symptome hervorrufen, die einige Stunden nach der UV-Exposition auftreten. Typische Beschwerden reichen von brennenden und geröteten Augen bis hin zu einem unangenehmen Gefühl, als hätte man Sand ins Auge bekommen.

Die Gefahren der UV-Strahlung im Schnee

Schnee reflektiert bis zu 80 % der UV-Strahlung, was das Risiko einer Hornhautentzündung erheblich erhöht. Mit jeder Stunde im Schnee ohne Sonnenbrille steigt die Gefahr, an Schneeblindheit zu erkranken. Besonders im Gebirge oder bei Aktivitäten auf dem Wasser ist die UV-Strahlung intensiv.

Die Symptome einer Schneeblindheit sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch zu vorübergehenden Sehstörungen führen. Menschen, die sich längere Zeit ohne Augenschutz in der Wintersonne aufhalten, müssen mit schweren Beschwerden rechnen. Ein schneller Besuch beim Augenarzt ist ratsam, insbesondere wenn die Symptome nicht innerhalb von 48 Stunden abklingen.

Prävention und Schutzmaßnahmen

Um den Augen zu schaden, ist der Schutz vor UV-Strahlen unerlässlich. Hochwertige Sonnenbrillen sollten immer dabei sein, insbesondere wenn Aktivitäten im Freien geplant sind. Diese sollten markiert sein mit UV-400-Schutz, der sicherstellt, dass schädliche Strahlen weitgehend blockiert werden.

Zusätzlich ist es wichtig, die Augen bei der Benutzung von Solarien mit entsprechenden Schutzbrillen zu schützen. Auch an vertrauenswürdigen Orten, wie beim Wassersport, sollte auf einen angemessenen Augenschutz geachtet werden. Jeder Aufenthalt im Schnee sollte mit den richtigen Vorbereitungen kombiniert werden, um {{Schneeblindheit}} zu vermeiden.

Behandlung bei Schneeblindheit

Falls es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Schneeblindheit kommt, sind sofortige Maßnahmen erforderlich. Die Augen sollten in dunklen Räumen ruhen, kühlende Tücher können die Schmerzen lindern. Üblicherweise heilen leichtere Formen innerhalb weniger Tage von selbst.

Bei heftigen Beschwerden sind Medikamente gegen „Hornhautentzündung“ unerlässlich. Hierzu zählen sowohl rezeptfreie Schmerzmittel als auch spezielle Augentropfen. Der Gang zum Arzt ist unabdingbar, insbesondere bei schwersten Beschwerden oder falls sich der Zustand nicht verbessert.

Nachsorge und Langzeitschutz

Eine medizinische Nachsorge ist nach einer Augenverletzung wichtig, um bleibende Schäden zu vermeiden. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt stellen sicher, dass sich die Hornhaut richtig regeneriert. Bei andauernden Beschwerden ist eine erneute Untersuchung erforderlich, um den Heilungsprozess zu überprüfen.

Die langfristige Pflege der Augen besteht darin, hellen Lichtquellen und UV-Strahlung aus dem Weg zu gehen und stets darauf zu achten, geeignete Sonnenbrillen zu tragen. Diese proaktive Herangehensweise kann nicht nur die Symptome von Schneeblindheit verhindern, sondern auch die allgemeine Gesundheit der Augen unterstützen.