Ich habe 30 Tage lang Lorbeerblätter benutzt, Motten sind komplett verschwunden

23. Februar 2026

Bereits seit Jahrhunderten gelten Lorbeerblätter als bewährtes Hausmittel zur Abwehr von unerwünschten Insekten. Die vielseitigen Blätter finden nicht nur in der Küche Verwendung, sie zeigen auch erstaunliche Eigenschaften im Bereich der Mottenbekämpfung. Besonders in der kalten Jahreszeit sind viele Haushalte von Motten betroffen, die nicht nur Lebensmittelschäden verursachen, sondern auch Kleiderschränke heimsuchen. Ein intensiver Duft, der von den ätherischen Ölen der Lorbeerblätter ausgeht, kann helfen, diese unliebsamen Gäste fernzuhalten. Doch was genau bewirken Lorbeerblätter und wie wendet man sie effektiv an?

Lorbeerblätter enthalten ätherische Öle, darunter Eugenol und 1,8-Cineol, die für ihren charakteristischen, intensiven Geruch verantwortlich sind. Dieser Geruch wirkt auf viele Insekten abstoßend. Besonders effektiv sind Lorbeerblätter gegen Motten, insbesondere Kleider- und Lebensmittelmotten. Der Duft hilft, ihre Orientierung zu stören und hält sie davon ab, in Schränken und Vorratsdosen nisten zu wollen. Zugleich sind Lorbeerblätter nützlich zur Abwehr von Ameisen und sogar Silberfischchen, die ebenfalls nicht in unseren Haushalten geduldet werden sollten.

Die Anwendung von Lorbeerblättern zur Insektenabwehr

Die Anwendung von Lorbeerblättern erfordert nur wenige Schritte und wenig Aufwand. Um ihre volle Wirkung zu entfalten, sollten die Blätter vor dem Auslegen leicht zerdrückt werden, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden. Hier sind einige Tipps zur richtigen Anwendung:

  • Ameisen: Lorbeerblätter können auf Ameisenstraßen und in der Nähe von Eingangstüren ausgelegt werden, um den Zugang zu verhindern.
  • Motten: Um Motten von Lebensmitteln abzuhalten, sollten die Blätter in Vorratsdosen sowie in Kleiderschränken platziert werden.
  • Silberfischchen: Diese kleinen Plagegeister werden durch Lorbeerblätter, die im Badezimmer verteilt werden, in Schach gehalten.
  • Fliegen und Mücken: Einfach Blätter im Raum oder ein Schälchen mit Wasser und einigen Tropfen Lorbeer-Öl in der Nähe von Sitzbereichen aufstellen.

Die Blätter sollten etwa alle vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden, da der Duft mit der Zeit verblasst. Es ist ratsam, die Blätter nicht direkt auf Lebensmittel zu legen, um eine Übertragung des Duftes zu vermeiden.

Wann die Wirkung von Lorbeerblättern an ihre Grenzen stößt

Trotz ihrer positiven Eigenschaften sind Lorbeerblätter kein Wundermittel. Sie töten weder Larven noch Eier von Motten, weshalb bei starkem Befall eine gründliche Reinigung und das Aussortieren befallener Lebensmittel unerlässlich sind. Auch die richtige Lagerung der Vorräte in insektensicheren Behältern ist entscheidend. Lorbeerblätter bieten Schutz und können als Geruchsschutz fungieren, jedoch bleibt die Basis der Schädlingsbekämpfung die richtige Hygiene und Aufbewahrung.

Für alle, die in der kalten Jahreszeit ein mottenfreies Zuhause anstreben, sind Lorbeerblätter eine hervorragende Unterstützung. Sie ergänzen die wesentlichen Maßnahmen, die zur Vorbeugung und Bekämpfung von Motten ergriffen werden sollten. Mit ein wenig Sorgfalt und regelmäßigen Kontrollen kann jeder ein insektenfreies Ambiente schaffen und gleichzeitig die Vorteile eines natürlichen Mittels genießen.