Warum Ihr Thermostatfehler Sie im Winter viel Geld kostet

22. Februar 2026

Wenn die Temperaturen sinken und der Winter Einzug hält, ist der Griff zum Thermostat oft reflexartig. Für viele bedeutet dies, das Thermostat auf die höchste Stufe zu drehen, um schnellstmöglich Wärme zu erzeugen. Doch genau diese Annahme kann zu erheblichen Heizkosten führen, die man leicht vermeiden könnte. Tatsächlich handelt es sich um einen weit verbreiteten Thermostatfehler, der das Budget der Haushalte über den Winter erheblich belasten kann. Viele Menschen verstehen nicht, dass die Zahlen auf dem Thermostat nicht die Heizstärke, sondern lediglich bestimmte Raumtemperaturen darstellen. Ein Fehler, den es zu vermeiden gilt, um die Energieeffizienz zu maximieren und unnötige Kostenersparnis zu erreichen.

Die richtige Einstellung des Thermostats könnte nicht nur Ihren Geldbeutel schonen, sondern auch Ihr Zuhause in den kalten Monaten angenehm warm halten. Statt auf Maximum zu drehen, sollte das Thermostat stets auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Ein Raum wird durch das Drehen auf die höchste Stufe nicht schneller warm – vielmehr führt das dazu, dass unnötig viel Energie verschwendet wird. Jede Temperaturstufe hat eine entsprechende Heiztemperatur. So bedeutet Stufe 1 circa 12 °C, während Stufe 5 ungefähr 28 °C entspricht. Wie wäre es, die Heizkosten dauerhaft zu senken, indem einfach die richtige Zieltemperatur eingestellt wird?

Heizkosten durch Thermostatfehler reduzieren

Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist, die Heizung nachts komplett abzuschalten. Das ist nicht nur ineffizient, sondern es treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe, da die Räume dann morgens erst wieder stark aufgeheizt werden müssen. Stattdessen empfiehlt sich die Nachtabsenkung: Dabei wird die Heiztemperatur auf ein wohliges Niveau von 16-18 °C gesenkt, was den Energieverbrauch optimiert. Experten raten dazu, einen konstanten Wärmefluss zu gewährleisten, um Kältebrücken und Wärmeverlust zu verhindern. Dies verhindert auch die Bildung von Schimmel in den kälteren Monaten, was ein weiterer wichtiger Aspekt ist, besonders in Schlafzimmern oder wenig genutzten Räumen.

Tipps für die optimale Nutzung des Thermostats

Für effektives Heizen ist es entscheidend, die Raumtemperaturen optimal zu regulieren. Im Wohnzimmer liegen angenehme 20 °C bereit, im Badezimmer könnten es etwas wärmere 23 °C sein, während Schlafzimmer oft mit 18 °C auskommen. Das Einstellen des Thermostats auf Stufe 3 genügt in der Regel, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Jedes Grad weniger senkt folglich den Energieverbrauch um etwa 6 Prozent. Wenn also der Thermostat auf 22 °C eingestellt ist, anstelle von 24 °C, kann dies erhebliche Einsparungen bedeuten.