Wer gern früh schlafen geht, hat laut Forschern diese gesunden Gewohnheiten

21. Februar 2026

Frühes Zubettgehen wird oft als eine der besten Gewohnheiten angesehen, um die Gesundheit zu fördern. Eine aktuelle Studie von Forschern aus Stanford untermauert diese Überzeugung. Sie untersuchte die Schlafgewohnheiten von 75.000 Erwachsenen und kam zu dem faszinierenden Ergebnis, dass Menschen, die zu spät ins Bett gehen, ein signifikant höheres Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen haben. Besonders aufschlussreich ist, dass dieser negative Effekt für alle gilt – egal, ob Frühaufsteher oder Nachteule. Das bedeutet; selbst diejenigen, die instinktiv spät schlafen gehen, können von einem früheren Schlaf profitieren.

Die Auswirkungen von spät schlafen auf die mentale Gesundheit

Die Studie verdeutlicht, dass die Zeit, zu der man ins Bett geht, entscheidend für die Schlafqualität und die Gesundheit ist. Forscher stellten fest, dass Nachteulen, die häufig über ihre natürlichen Schlafgewohnheiten hinweggehen und bis in die frühen Morgenstunden wach bleiben, ein um 20 bis 40 Prozent höheres Risiko für psychische Probleme aufweisen. Diese Erkenntnis widerspricht der bisherigen Auffassung, dass es gesund ist, den eigenen Chronotypen zu leben. Tatsächlich schneidet eine Anpassung an frühere Schlafzeiten für alle Teilnehmer besser ab.

Warum sind frühe Schlafenszeiten vorteilhaft?

Eine mögliche Erklärung für die negativen Auswirkungen von nächtlichem Wachbleiben sind die Entscheidungen, die Menschen zu späterer Stunde treffen. In der Nacht neigen viele zu ungesunden Gewohnheiten wie übermäßigem Konsum von Alkohol oder Nahrung. Diese impulsiven Entscheidungen können die mentale Stabilität gefährden und in Kombination mit Schlafmangel zu einem Teufelskreis führen. Während Frühaufsteher oft einen gesünderen Lebensstil pflegen und weniger zu impulsiven Entscheidungen neigen, fühlen sich Nachteulen in der späten Nacht oft wohl, was zu einem falschen Gefühl von Sicherheit führt.

Wie man seine Schlafgewohnheiten ändern kann

Um die Schlafqualität zu verbessern, empfehlen Experten, regelmäßige Schlafenszeiten einzuhalten. Durch das feste Einhalten dieser Routine kann sich der Körper an frühere Zeiten anpassen. Gestörte Schlafmuster können durch das Vermeiden von hellem Licht und elektronischen Geräten vor dem Schlafengehen reduziert werden. Auch eine ruhige, entspannende Schlafumgebung trägt signifikant zur Erholung bei. Selbst kleine Veränderungen in den Schlafgewohnheiten können erhebliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Fazit zur Förderung guter Schlafgewohnheiten

Zusammenfassend zeigt die Forschung, dass früh schlafen nicht nur für die physische, sondern auch für die psychische Gesundheit von entscheidender Bedeutung ist. Ein gesunder Schlafrhythmus verbessert die Schlafdauer und die Erholung. Die Integration von gesunden Gewohnheiten in den Abendritualen kann eine positive Veränderung bewirken. Für alle, die ihren Schlafstil anpassen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.